In der 2. Runde SGM spielt St. Gallen 1 zu Hause gegen Réti 2 ein 4:4 unentschieden.

St. Gallen 2 spielt überraschend 3:3 ein Unentschieden gegen das stärkere Gonzen.

St. Gallen 3 gewinnt in Schaffhausen souverän mit 2.5:1.5.

St. Gallen 4 hat spielfrei.

Alle Zwischentabellen der laufenden SGM-Saison findet ihr hier.

St. Gallen 1 - Réti 2 (4 - 4)

Brett St. Gallen 1 Réti 2 4-4
1 Noah Fecker (2400) Emmanouil Sakaridis (2081) 1-0
2 Martin Leutwyler (2152) Daniel Borner (2101) ½-½
3 Marc Potterat (2112) Martin Fuchsberger (1967) ½-½
4 Peter Klings (2094) Robert Hauser (2038) ½-½
5 Anton Thaler (2073) Patrik Willi (1984) 1-0
6 Jan Fecker (2025) Martin Herfort (2031) 0-1
7 Hans-Christian Weigand (2031) Fabian Lang (1948) ½-½
8 Christian Salerno (2001) Konstantinos Ragios (1957) 0-1

St. Gallen 2 - Gonzen 1 (3 - 3)

Brett St. Gallen 2 Gonzen 1 3-3
1 Wolfgang Eisenbeiss (1785) Ingo Meyer (2113) ½-½
2 Halit Rexhepi (1988) Martin Dürst (1985) ½-½
3 Rudolf Gautschi (1960) Sven Bartholet (2016) 1-0
4 Frank Wittenbrock (1985) Martin Wiesinger (1906) 0-1
5 Riccardo Daniele Piacquadio (1782) Singh Mahajan Kiranpal (1945) 0-1
6 Roman Schmuki (1966) Peter Stöckli (1846) 1-0

Schaffhausen Munot 2 - St. Gallen 3 (1.5 - 2.5)

Brett Schaffhausen Munot 2 St. Gallen 3 1.5-2.5
1 Karl Denzinger (1582) Ludwig Sapulowitsch (1530) ½-½
2 Hans Schmid (1664) Martin Eichenberger (1766) 0-1
3 Roman Fuchs Thomas Gebhardt (1482) 0-1
4 Hans-Peter Meier (1470) Livio Ciardo (1404) 1-0

Diesmal spielte Ludwig für Linda, so war das auch eine Aufgabe, die nicht nur als Mannschaftsleiter zu begehen war, sondern die hundertprozentige Leistung zu behaupten, die Linda aufgestellt hat. So wurde die Aufstellung bestimmt: auf Brett 1 Ludwig, Brett 2 Martin, Brett 3 Thomas und Livio auf Brett 4. Diesmal gab es für Ludwig wenig Zeit für einen Überblick auf die Geschehnisse, der Spielaufbau und die Eröffnungen sind mir schlichtweg entgangen. Um so mehr die überraschende Erkenntnis über den Stand der Dinge. Bei Martin stand die Notation beim geschriebenen sechsten Zug, den ich beim Vorbeigehen erspähen konnte, so auch dass die Uhr abgestellt war. Ein bisschen verwirrt ging ich vorbei, mit der Überzeugung, dass die Uhr keine Batterieleistung mehr haben kann. Bei Thomas war ein Figuren-Wirrwarr auf dem Brett, das ich nicht zu einer bestimmten Eröffnung hindeuten konnte, aber mit einer Qualität mehr für ihn, so führte das auch zum sicheren Sieg. Bei Livio stand ein vorteilhaftes Diagramm auf dem Brett, so die Deutung zu einem ersichtlich gut geführten Spiel. Zum Läuferopfer hingezogen überzog er die Stellung und musste aufgeben. Bei Martin habe ich später erfahren, dass er mit einem sechszügigen erstickten Matt seinen Gegner überspielt hat. Bei Ludwig auf Brett 1, nach schnell gespielter Zugfolge, die zur theoriebelasteten Caro–Kann Eröffnung führte und anschliessend zu einem von Weiss geführten Königsangriff. Nur starke Drohungen bestimmten den von Weiss geführten Spielaufbau, dem nur mit gut überdachten Verteidigungszügen zu parieren war. Nach einem passiv ausgeführten Zug erlangte die schwarze Stellung das Gleichgewicht und zu einer König stehenden Opposition. Es gab nur noch Wiederholungen der Zugfolge und so auch das unausweichliche Remis. So wurde der Sieg von St. Gallen 3 bestätigt.

Ludwig Sapulowitsch

St. Gallen 4 (spielfrei)