Saisons
Mannschaften
St. Gallen 1
St. Gallen 1 spielt in der NLB, Gruppe Ost unter Teamcaptain Toni Thaler.
3. Runde - 10. Mai 2026
St. Gallen 1 - Réti 2 (4 - 4)
| Brett | St. Gallen 1 | Réti 2 | 4-4 |
|---|---|---|---|
| 1 | Carlos Rodriguez Garcia (2159) | Simon Lepot (2220) | 1-0 |
| 2 | Milan Novkovic (2356) | Vincent Lou (2214) | 0-1 |
| 3 | Alfred Weindl (2316) | Emmanouil Sakaridis (2103) | ½-½ |
| 4 | Martin Leutwyler (2152) | Carmi Haas (2064) | ½-½ |
| 5 | Hans-Christian Weigand (2081) | Anselm Schönbächler (2108) | 0-1 |
| 6 | Marcel Mannhart (2108) | Patrik Willi (2049) | ½-½ |
| 7 | Riccardo Daniele Piacquadio (2055) | Lukas Oestmann (2052) | 1-0 |
| 8 | Anton Thaler (2098) | Benjamin Brandis (2131) | ½-½ |
Beim Match gegen Reti waren wir insbesondere an den vorderen Brettern in der Favoritenrolle. Die Spiele begannen aus unserer Sicht aber denkbar ungünstig, stellte doch Christian bereits in der Eröffnung in völlig ausgeglichener Stellung einzügig die Qualität und damit die Partie ein. Alle anderen Partien waren lange hart umkämpft.
In meiner sizilianischen Partie überschritten wir nie die Remisbreite und so endete diese unentschieden. Das Gleiche gilt für Martins Partie, die sehr solide dem Remishafen zusteuerte. Zu diesem Zeitpunkt sah es trotz Rückstand sehr gut aus, hatten wir doch an mehreren Brettern Vorteil erarbeitet. Unser Youngster Riccardo spielte gegen ein modernes Benoni eine sehr starke Partie und die Wahl zwischen Matt oder Turmverlust zwang seinen Mitspieler schliesslich zur Aufgabe. Damit stand es unentschieden. Alfred konnte seinen Mehrbauern leider nicht in einen Gewinn ummüntzen. Milan stand in einem Damengambit lange klar besser, bis ihm ein schwerer Fehler unterlief, was die Partie komplett zugunsten seines Opponenten drehte. Ein seltenes Missgeschick unseres Spitzenspielers.
Carlos überspielte dafür am 1. Brett seinen starken Mitspieler mit präzisem Spiel, bis dieser im Turmendspiel mit Minusbauer schliesslich die Segel streichen musste. Damit stand es wieder unentschieden und die letzte Partie von Marcel musste nun über den Matchausgang entscheiden. Dieser zähe lange Kampf endete schliesslich auch in einem ausgeglichenen Turmendspiel mit einem Remis.
Trotz zwei unglücklichen Niederlagen endete das Match wenigstens noch mit einem Unentschieden 4:4.
Toni Thaler
2. Runde - 19. April 2026
Nimzowitsch 1 - St. Gallen 1 (6 - 2)
| Brett | Nimzowitsch 1 | St. Gallen 1 | 6-2 |
|---|---|---|---|
| 1 | Joseph G. Gallagher (2381) | Milan Novkovic (2356) | ½-½ |
| 2 | Jean-René Koch | Viktor Guba (2000) | 1-0 |
| 3 | Alain Dell’Agosti (2189) | Riccardo Daniele Piacquadio (2055) | ½-½ |
| 4 | Lars Bäumer (2213) | Carlos Rodriguez Garcia (2159) | ½-½ |
| 5 | Christoph Drechsler (2065) | Martin Leutwyler (2152) | 1-0 |
| 6 | Perparim Bajraktari (2124) | Marc Potterat (2020) | 1-0 |
| 7 | Thomas Heerd (2077) | Peter Klings (2076) | ½-½ |
| 8 | Miran Alic (2008) | Jan Fecker (2086) | 1-0 |
1. Runde - 15. März 2026
St. Gallen 1 - Glarus 1 (5 - 3)
| Brett | St. Gallen 1 | Glarus 1 | 5-3 |
|---|---|---|---|
| 1 | Martin Leutwyler (2152) | Syang Zhou (2248) | 0-1 |
| 2 | Carlos Rodriguez Garcia (2159) | Markus Räber (2257) | 1-0 |
| 3 | Milan Novkovic (2356) | Nikolas Schenk-Pogan (2216) | 1-0 |
| 4 | Marcel Mannhart (2108) | Dmitry Atlas (2217) | ½-½ |
| 5 | Anton Thaler (2098) | Ingo Meyer (2115) | 1-0 |
| 6 | Jan Fecker (2086) | Guido Neuberger (2087) | ½-½ |
| 7 | Peter Klings (2076) | Oswald Bürgi (1995) | 1-0 |
| 8 | Marc Potterat (2020) | Martin Dürst (1984) | 0-1 |
Zum Saisonstart spielten wir gegen das elomässig leicht stärkere Glarus.
Jan konnte mit Schwarz gegen einen c3-Alapinsizilianer die Partie frühzeitig bequem ausgleichen. Beide waren mit dem Erreichten zufrieden und so wurde alsbald die “Friedenspfeife” angezündet. Alle übrigen Partien waren bis zur ersten Zeitkontrolle hart gekämpft. Milan zwang seinen Mitspieler in der slawischen Dc2-Krausevariante zu einem passiven Endspiel, das er souverän verwertete. Carlos überspielte seinen starken Mitspieler mit grundsolidem Spiel und gewann, was sein Opponent nur schwer akzeptieren konnte. Martin spielte gegen den starken Zhou eine sehr solide Partie bis er in ausgeglichener Stellung einen kleinen Fehler beging, was mit einer “petite combinaison” sofort ausgenutzt wurde. Marc wurde mit dem sizilianischen f4-Grand Prix-Angriff konfrontiert, wobei er sich in eine passive Stellung manövrierte, die nicht zu halten war.
Ich hatte wie Milan die Krausevariante auf dem Brett und wurde mit dem Übergang in die a6-Chebanenkovariante überrascht, was dazu führte, dass ich nicht immer die besten Züge fand und zur Verteidigung gezwungen wurde. Vor der Zeitkontrolle wendete sich das Blatt dann zu meinen Gunsten und meine Mitspieler überschritt die Zeit in bereits schwieriger Stellung. Somit führten wir bei zwei noch laufenden Partien mit 3 1/2 : 2 1/2. Peter verwertete dann im Endspiel mit Mehrqualität seinen Vorteil ebenfalls souverän und Marcel konnte seinen Mehrbauern gegen Atlas leider nicht verwerten.
Mit dem klaren 5:3-Erfolg ist uns der Saisonstart geglückt.
Toni Thaler